Würde Herbert Zimmermann heute noch leben, wäre dies sicher sein Schlusskommentar beim Erlöschen der Olympischen Flamme gewesen.
Nach 3 Wochen sind auch für uns hier im Archiv die Spiele vorbei. Davon 19 Tage ohne Unterbrechung nahezu rund um die Uhr im Einsatz. Die Möglichkeit, einmal bei Olympischen Spielen so hautnah dabei gewesen zusein, war alle Anstrengung wert. Es hat unglaublich viel Spaß gemacht und wird mir immer in positiver Erinnerung bleiben.
Gestern habe ich mir, wie geplant, den Himmels-Tempel im Süden Pekings angesehen. Nach der Verbotenen Stadt für mich das zweite Sightseeing-Highlight meines Aufenthaltes. Es hätte noch so vieles gegeben, was einen Besuch wert gewesen wäre und ich hätte gerne mehr von der Stadt gesehen. Aber bei einer Dienstreise steht eben die Arbeit im Vordergrund und möglicherweise komme ich ja irgendwann noch einmal privat nach Peking und kann dies alles dann nachholen.
Zum Abschluss geht es morgen zusammen mit meinen NDR Archiv-Kollegen in den Lama-Tempel und anschließend in eines der historischen Stadtviertel (Hutong), von denen viele bereits der rasant voranschreitenden Modernisierung Pekings zum Opfer gefallen sind. Natürlich darf ein kurzer Abstecher auf einen der zahlreichen Märkte auch nicht fehlen.
Meine Medaille habe ich auch schon bekommen. Keine offizielle, sondern eine Gedenkmedaille in Bronze. Und eine Urkunde von Jacques Rogge und Liu Qi, in der sie sich (auch bei mir) für das Gelingen der Spiele bedankt haben.
Mit diesem Blog-Eintrag endet mein Peking-Tagebuch. Ich hoffe, Ihr konntet auf diesem Wege ein Stück weit an meinen Erlebnissen und Erfahrungen teilhaben.
Tschüß und Zài Jiàn aus Peking.